FDP KV Neuburg-Schrobenhausen - Wir glauben an den gelben Sack (10. 10. 2011)

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  • Wir glauben an den gelben Sack (10. 10. 2011)

    (25.10.2011) Text

10.10.2011 19:33 Uhr DK

 

 

 

 

 

 

 

 

FDP glaubt an den Gelben Sack

Neuburg (DK) Das Thema Müll ist im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in aller Munde. Passend zur jahrelangen Debatte stattete Bundestagsabgeordnete Miriam Gruß gestern der Neuburger Firma Schöpfel einen Besuch ab.Beschreibung: Click here to find out more!

 

Dort werden die Wertstoffe des Dualen Systems Deutschland zwischengelagert.  Die FDP will den Gelben Sack im Landkreis – und zwar als Holsystem. FDP-Kreisrat Lothar Klingenberg bekräftigte noch einmal: „Ich bin davon überzeugt, dass so die Zukunft aussehen wird. Und man wird sich auch bei uns nicht mehr lange dagegen sperren können.“ Was im Großteil der Landkreise erfolgreich sei, könne nicht verkehrt sein.

Gruß sprach ihren Neuburger Parteifreunden Mut zu: Auf Bundesebene arbeite man an einem deutschlandweiten Abfallkonzept, wie von der EU vorgegeben: „Es ist eine einheitliche Wertstofferfassung geplant“, sagte die Bundespolitikerin. Ende Oktober gehe es in Berlin in die Entscheidungsphase.

Mit teuren Schuhen stand sie im Matsch, inmitten hoher Berge von Joghurtbechern und Co. – denn das Gelände der Firma Schöpfel dient unter anderem als Umschlagplatz für die Wertstoffe aus dem Landkreis. „Wir nehmen die hier im Auftrag des DSD an, und dann kommen die jeweiligen Verwerter für den Grünen Punkt und holen sie ab“, erklärte Betriebsleiter Norbert Kirschner, der in Neuburg 15 Mitarbeitern vorsteht. Die Lastwagen kämen aus ganz Deutschland, vor allem aber aus Bayern. Ausländische Abholer seien nicht dabei.

Ob er sich vorstellen könne, dass Leichtverpackungen vom DSD verbrannt würden, wollte Stadtrat Andreas Schwierz wissen. „Solange die Ölpreise einigermaßen hoch sind, wäre das wirtschaftlicher Wahnsinn“, erklärte Kirschner.

von Sebastian Schanz